Von der Vorbesprechung
bis zur Entlassung …
… und darüber hinaus
Zum Konzept und Selbstverständnis des REHA-HAUSES gehört eine Rundum-Betreuung, die auch die sozialen Komponenten eines Aufenthaltes mit einschließt. Das beginnt bereits mit der Aufnahme, die von einem Angehörigen oder auch von Mitarbeitern eines Krankenhauses oder einer Rehabilitationseinrichtung beantragt werden kann. Mit dem künftigen Bewohner, meistens jedoch zunächst mit einem Angehörigen oder Sozialpädagogen, findet ein informatives Gespräch bereits im Krankenhaus oder in der eigenen Wohnung statt. Auch eine Besichtigung der Einrichtung wird angestrebt.
In der ersten Phase des Aufenthalts und darüber hinaus übernehmen wir in Zusammenarbeit mit einer Neuropsychologin die psychosoziale Betreuung des neuen Bewohners. Er hilft ihm, sich an die Umgebung zu gewöhnen und Kontakt zu den anderen Bewohnern des Hauses aufzunehmen.
Unser Maximalziel ist es, dem Bewohner wieder das Wohnen in der eigenen Häuslichkeit zu ermöglichen, auch wenn die Wiedereingliederung in das Berufsleben nicht mehr möglich ist. Doch mit dem Ende des Aufenthaltes in unserer Einrichtung ist die Betreuung nicht beendet. Oft holen sich ehemalige Bewohner und Angehörige noch Ratschläge – und demonstrieren damit im Nachhinein die Verbundenheit mit dem REHA-HAUS.
Besonders gefragt ist das Team, wenn es im Leben eines Bewohners zu Krisen kommt, etwa durch zusätzliche Erkrankungen oder Trennung vom Partner. Im Zweifelsfall werden zur akuten Krisenintervention externe Fachleute oder Selbsthilfegruppen hinzugezogen. Und im Falle eines notwendig gewordenen Krankenhausaufenthaltes wird die Bindung zum Patienten nicht abgebrochen, sondern weiterhin gepflegt. Außerdem kann so der Informationsaustausch zwischen REHA-HAUS und Klinik gewährleistet werden.
Darüber hinaus hat sich inzwischen eine Angehörigengruppe gebildet, die regelmäßig in Buchholz zusammenkommt.